Wandern

Wandern

Auf 200 km markierten Wanderwegen, einem Naturerlebnispfad und zwei "Permanenten IVV Wanderwegen" haben wir ein Wegenetz mit interessanten Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Die Wanderkarte erhalten Sie bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hahnstätten, Austr. 4, 65623 Hahnstätten
Tel. 06430/9114-0, email: touristik@vg-hahnstaetten.de 
 

Aussichtspunkte

Aussichtspunkt mit Blick auf Zollhaus im Altgeheeg in Hahnstätten
regionale Wanderrouten Hahnstätten H 1, H 4, H 6 (Loreley-Aar-Radweg)

Einen wunderschönen Blick auf Zollhaus hat man vom Aussichtspunkt oberhalb des Steinmetzbetriebes Weiß, Zollhaus. Auf der Fototafel ist der alte Industriestandort Zollhaus abgebildet. Der direkte Vergleich mit dem Auge zeigt, einiges sieht wie unverändert aus. Im Vordergrund der ehemalige Industriestandort, wo auch heute Gewerbebetriebe angesiedelt sind und das KREML-Kulturhaus, mit seinen vielfältigen Angeboten. Der Aussichtspunkt ist vom Loreley-Aar-Radweg zu erreichen.

 

Aussichtspunkt am "Merschelbruch" in Hahnstätten - Außenpunkt des GEOPARKs Westerwald-Lahn-Taunus (am Wanderweg H 1 Hahnstätten)

 380 Millionen Jahre Erdgeschichte 

Seinerzeit war es in der Region so warm, dass im eher flachen Teil des Urmeers Korallenriffe wuchsen. Damals lag die Region nicht am nördlichen Breitengrad , sondern bei 20 bis 25 Grad südlicher Breite. Heute kann man durch die Rohstoffgewinnung Einblick in die oberen Erdschichten nehmen. 

In Hahnstätten wurde bereits 1860 von Johann Schaefer eine bescheidene Kalkbrennerei und eine Ziegelhütte errichtet. Nach dem Ausbau der Aar- und Lahntalbahnstrecke (1870, 1864) konnte ein größerer Abnehmermarkt erschlossen werden.

Das Kalkwerk in Hahnstätten wuchs im Laufe der Jahrzehnte zu einem Großbetrieb heran. Kalkstein gehört zu den wenigen Rohstoffen, die im sonst rohstoffarmen Deutschland in großen Mengen zur Verfügung steht.

Allerdings unterscheiden sich diese Vorkommen zum Teil erheblich in ihrer Beschaffenheit. Der Kalk aus dem Steinbruch Hahnstätten zeichnet sich vor allem durch hohe Reinheit und Homogenität aus. Denn in Hahnstätten befindet sich eines der reinsten Kalksteinvorkommen Europas.

Um neben dem alten Steinbruch für die nächsten Jahrzehnte gut gerüstet zu sein, hat SCHAEFER KALK im Jahr 2000 mit den ersten Sprengarbeiten im "neuen" Merschelbruch begonnen. Der Merschelbach wurde - natürlich mit Genehmigung - in ein neues Bett verlegt. Die genehmigte Abbaufläche beträgt 35 ha und es darf bis zu einem Niveau von 60 m über NN abgebaut werden. Die Lebensdauer des Bruches ist auf etwa 50 Jahre angesetzt.

Begeben Sie sich auf dem Wanderweg H 1 vorbei an der alten Brauerei (von der Aarstraße - B 54 - in die Rösslerstraße) und nach der Kurve in den Feldweg einbiegen zum Aussichtspunkt. Auf diesem schönen Weg finden Sie einige Meter weiter eine Steinsitzgruppe am oberen Rander des Abbaugebietes. Wenn Sie am Silberfeldhof dem Wanderweg H 3 nach Hahnstätten folgen, kommen Sie über die Hohlenfelsbachstraße zur Dorfmitte zurück. Ein Abstecher zum Naturerlebnispfad im Hohlenfelsbachtal und auf den Heideberg lohnt sich immer! 

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