Modernisierung

Bauen, Kaufen, Erweitern oder Modernisieren?

Soziale Wohnraumförderung in Rheinland-Pfalz
 

Sie wollen ein Wohngebäude Bauen, Kaufen, Erweitern oder Modernisieren?

Dann informieren Sie sich unverbindlich und kostenfrei über die Fördermöglichkeiten der Sozialen Wohnraumförderung des Landes Rheinland-Pfalz im Programmjahr 2014


Das Land Rheinland-Pfalz fördert zusammen mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz, den Neubau, den Ersatzneubau (Abriss und Wiederaufbau), den Ankauf, den Ausbau, den Umbau, die Umwandlung sowie die Erweiterung von Wohnraum zur Selbstnutzung mit einem Förderdarlehen (ISB-Darlehen). Das ISB-Darlehen ist ein nachrangiges, durch Grundpfandrecht gesichertes Darlehen, welches in der Regel eine Ergänzung zur Finanzierung durch den Vorranggläubiger (z. B. Hausbank) darstellt. Zweck der Förderung ist es, Haushalte im Land bei der Versorgung mit angemessenem Wohnraum nach sozialen Gesichtspunkten zu unterstützen.

Ihr Vorteil gegenüber anderen Förderungen: Sie erhalten ein Darlehen im Nachrangbereich mit erstrangigen Konditionen und dazu eine Bürgschaft des Landes gegenüber der ISB bis zu 80 v. H.

Das ISB-Darlehen wird auf Formblatt über die zuständige Stadt-/Kreisverwaltung beantragt. Optimal wäre es, wenn für das Finanzierungsvorhaben bereits schon vor Antragstellung ein vorrangig finanzierendes Kreditinstitut gefunden wurde, so dass wichtige Förderdaten wie Gesamtkosten, Finanzierungsbedarf, Eigenkapital, Einkommensverhältnisse usw. bereits ermittelt bzw. zusammengetragen wurden. Die zuständige Stadt-/Kreisverwaltung nimmt eine Teilprüfung des Förderantrags vor und stellt darüber eine Förderbestätigung aus. Wesentlich für den Erhalt dieser Förderbestätigung ist die Einhaltung einer angemessenen Wohnflächengröße und die Höhe des Haushaltseinkommens. Das Haushaltseinkommen wird von der Förderstelle aus der Anzahl der Haushaltsangehörigen und deren Jahresbruttoeinkünfte gemäß dem Landeswohnraumfördergesetz (LWoFG) i. V. m. den §§ 14 – 16 des Wohngeldgesetzes (WoGG) ermittelt. Nach Ausstellung der Förderbestätigung wird der Förderantrag an die ISB weitergeleitet. Sie führt die bankenmäßige Prüfung durch, erteilt eine Förderzusage und schließt den Darlehensvertrag.

Neben der Förderung der vorgenannten Wohneigentumsmaßnahmen kann für den selbst genutzten Wohnraum auch ein ISB-Darlehen für die Modernisierung beantragt werden. Dies kann in Kombination mit einer Ankaufsförderung aber auch separat erfolgen. Die maximale Darlehenshöhe des ISB-Darlehens (Wohneigentum-und Modernisierungsförderung der gleichen Wohnung) ist im Rhein-Lahn-Kreis auf insgesamt 100.000 EUR festgelegt. Die Höhe des ISB-Darlehens für Modernisierungsmaßnahmen wird durch Vorlage fachkundig erstellter Kostenvoranschläge ermittelt. Das Antragsverfahren erfolgt in gleicher Weise wie bei der Wohneigentumsförderung und unterscheidet sich hiervon nur unwesentlich.

Hinweis:

Die Förderprogramme, bei denen für die Modernisierung ein Investitionszuschuss beantragt werden konnte, sind für selbst genutzte Wohnungen zum 01.04.2013 und für Mietwohnungen zum 01.07.2013 außer Kraft getreten.

Für die Förderung von Mietwohnungen stehen seit dem 01.07.2013 für den Neubau, Umbau, Umwandlung oder Modernisierung das „ISB-Darlehen Mietwohnungen“ oder das „ISB-Darlehen Modernisierung von Mietwohnungen“ zur Verfügung. Ebenso ist seit dem 01.07.2013 das Förderprogramm „ISB-Darlehen Wohngruppen“ für die Herstellung von Wohngruppen gestartet. Für nähere Auskünfte stehen Ihnen die Ansprechpartner bei der ISB zur Verfügung.

Allgemeine Informationen zu den Förderprogrammen und den Darlehenskonditionen sowie Ihre Ansprechpartner bei der ISB finden Sie auf der Internetseite www.isb.rlp.de.

Detaillierte Auskünfte und Beratung für die Förderung Ihres/r selbstgenutzten Wohngebäudes/Wohnung im Rhein-Lahn-Kreis erhalten Sie bei der Förderstelle des Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Ref. 6/60, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems

Ihre Ansprechpartner sind:

Herr Jörg Vesper
Tel.: 02603-972 -254, Fax: 02603-972-6254, E-Mail: joerg.vesper(at)rhein-lahn.rlp.de
(gesamtes Kreisgebiet außer Verbandsgemeindeverwaltung Nastätten und Stadtverwaltung Lahnstein)

Frau Silke Meuser
Tel.: 02603-972-354, Fax: 02603-972-6354, E-Mail: silke.meuser(at)rhein-lahn.rlp.de
(Zuständigkeitsbereich der Verbandsgemeindeverwaltung Nastätten außer Stadtverwaltung Lahnstein)

Frau Katharina Zimmermann oder Frau Marina Bierschbach
Tel.: 02621-914 -406 oder 409, Fax: 02621-914-298, E-Mail: k.zimmermann(at)lahnstein.de oder m.bierschbach(at)lahnstein.de
(Zuständigkeitsbereich der Stadtverwaltung Lahnstein [eigene Förderstelle])